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Donnerstag, 21. März 2019

Weltwassertag 2019: Wasser ist ein Menschenrecht

Weltwassertag 2019 am 22. März unter dem Motto „Niemand zurücklassen – Wasser und Sanitärversorgung für alle“.

Seit über 25 Jahren ist der 22. März der Weltwassertag der Vereinten Nationen. 2019 betont er unter dem Motto „Wasser und Sanitärversorgung für alle“ die Bedeutung des Zugangs zu sauberem Wasser überall auf der Welt.

„Der Zugang zu sauberem Wasser ist kein Privileg, sondern ein Menschenrecht. Leider ist dieses Recht für viele Menschen auf der Welt noch immer nicht Realität. Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung und -aufbereitung sind notwendige Voraussetzungen für Entwicklung und Wohlstand. Die hohen Standards beim Trink- und Abwasser, wie wir sie aus Deutschland kennen, sind keine Selbstverständlichkeit.“, so Georg Tigler, Geschäftsführer der KWW GmbH – Kommunales Wasserwerk.

„Die wichtigste Voraussetzung für die hohe Qualität des Trinkwassers hierzulande ist der Schutz der natürlichen Ressourcen“, erläutert Martin Schlenke, technischer Betriebsleiter. Von 188 Milliarden vorhandenen Kubikmetern Grund-, Oberflächen- und Quellwasser werden in Deutschland pro Jahr nur etwa 2,7 Prozent gefördert.

Das Wasser, das am Ende aus der Leitung kommt, ist qualitativ hochwertig, wie das Umweltbundesamt 2018 erneut bestätigte. Eine aktuelle Trinkwasseranalyse ist auf der Homepage unter www.kww.nrw zu finden.

Außerdem ist es das mit Abstand günstigste Lebensmittel in Deutschland: Ein Liter kostet im Durchschnitt nur 0,2 Cent. Der durchschnittliche Wassergebrauch in Deutschland ist seit 1990, bezogen auf die Abgabe der öffentlichen Wasserversorger im Bereich Haushalte und Kleingewerbe, um 20 Prozent gesunken. Der Wasserverbrauch im Versorgungsgebiet der KWW GmbH liegt seit Jahren mit leichten Schwankungen bei 120 Litern pro Einwohner und Tag und somit geringfügig unter dem Bundesdurchschnitt. Mit Mitteln von über 1,5 Mio. Euro hat die KWW GmbH im Versorgungsgebiet großen Wert auf die Erhaltung der hohen Qualitätsstandards gelegt und in die Erhöhung der Versorgungssicherheit investiert. Allein ca. 500.000 Euro wurden in eine Notstromversorgung als Netzersatzanlage mit Trafostation im Wasserwerk Xanten verausgabt.

Dies ist neben der 2016 neu gebauten redundanten Rohrwasserleitung bereits die zweite Großinvestition zur nachhaltigen und sicheren Wasserversorgung.